Der Weg der Wände
Alle zusammen, alle gleich.
doch da
verschiedene Gedanken, verschiedene Meinungen.
Platz für jeden.
Will ich bleiben oder gehen?
Alle warten ungeduldig
Gleicher Tag, gleiche Zeit
und doch anders
ich weiß jetzt mehr.
Irgendwann nimmt es ein Ende
der Weg, den jeder meistern muss
und dann kommen sie auf dich zu,
die neuen Wände.
Patricia Stemplewski
|
Zwei Seiten
Sie ist relevant,
Sie quält mich,
es macht Spaß –
keine Lust.
lange Zeit ; doch
schnell vorbei
kurzes Interesse hier
Verzweiflung dort
Erwartung, gespannt sein
Enttäuschung; schade.
Zwei Seiten, klar getrennt
miteinander verzweigt.
gezwungen, in einer Art und Weise
doch irgendwie Spaß gehabt,
später wünsche ich sie mir zurück,
alle sagen sie das gleiche.
Miriam Pforte
|
Alltäglicher Alltag
Alltäglicher Alltag
Das was es ist, ist es nicht wirklich
es ist nicht nur streng, alt und öde
sondern auch schön, jung und hilfreich.
Meinen Sie alles kommt von nichts?
Trotz Begrenzungen zwischen jung und alt
Trotz der Leere, der Stille und dem Gegenteil von dem
kommt nichts von nichts.
Mein Herz hab‘ ich verloren, oder auch nicht
weiß nicht wie es weiter geht,
doch ich weiß wieso,
es ist, wie es ist.
Schrecklich schön,
so soll es sein
doch wie genau,
das bleibt geheim.
Jasmin Paulus
|
Jeden Tag dasselbe
Jeden Tag dasselbe,
jeden Tag in der Schule,
jeden Tag im Unterricht,
hin und wieder ein Licht.
Jeden Tag dasselbe,
jeden Tag in der Pause,
jeden Tag dieselben Gestalten,
muss mich hier halten.
Morgen mach ich mich wieder auf den Weg.
Hasan Kaan Karazor
|
Schule
Großes Gedränge auf den Gängen
Hin und Her und Schubserei
Schlängle ich mich an der Menge
Richtung meines Raums vorbei.
Schellen, jetzt so schnell es geht
Fast schon rennen, wieder fast zu spät.
Hinein geht's mit dem neuen Stoff
In den schon zu vollen Kopf.
Mathe, Englisch und Chemie
Wirkt auf mich wie Bulimie,
Zu viel Neues, Altes raus,
Also kotz' ich's einfach aus!
Der Gang ist leer,
Kein Drängen mehr.
Ein Gespenst zieht seine Runden
Jeden Tag mehrere Stunden.
Alles was du heut vergessen,
Reißt es an sich – wie besessen.
Ob halb gegess'nes Pausenbrot,
Kaltes Wissen, lang schon tot,
Nimmt es an sich, hält es fest,
Bald erschnorrt es sich den Rest.
Kai Schakowski
|
(Ohne Titel)
Spuren vergangner Zeiten
Generationen von Schülern
Staub tanzt durch die Weiten
der noch leeren Flure
der Beginn einer neuen Woche
nach dem altbekannten Muster
zur selben Zeit, am selben Ort
dieselben Menschen, zu einer Masse
ein Raum voll verlorner Jugend
unfreiwillig verschwendet für das Alter
hier sind wir niemand
doch werden soll jeder
N.A.B.
|
ein abschnitt deines lebens:
wenn man morgens erwacht,
fällt man hinab in einen langen schacht.
man überschreitet die grenze zwischen tod und leben,
sträubt sich und fängt an zu beben.
an diesem ort, nach langen wegen,
erleuchtet die sonne dein leben.
der abgrund öffnet sich,
denn deine freunde mögen dich.
zusammen geht ihr durch die schwere zeit,
und manchmal auch ein bisschen breit.
die lebensenergie fließt langsam aus dir heraus,
willst dich verkriechen wie eine kleine maus.
bist froh nach langen stunden wieder heim zu sein,
jedoch bleibt die schule immer dein.
anonym
|
Alltag
Du gehst morgens hin
und kommst nachmittags wieder,
schreibst fleißig deine Hausaufgaben nieder:
Was ist eigentlich der Grund warum ich am Lernen bin?
Du empfindest Spaß, Trauer und Wut,
dennoch findest du immer wieder neuen Mut.
Verbringst den Unterricht lieber mit anderen Sachen,
statt einfach die Aufgaben zu machen.
Sitzt mitten in einer Klausur,
konzentrierst dich aber mehr auf die Uhr.
Befindest dich zwar körperlich im Klassenraum,
doch geistig anwesend bist du kaum.
Du sehnst dich nach dem Klingeln der Schulglocken,
und willst nicht mehr im Unterricht hocken.
Der Lehrer beendet die lahme Sause
und du kannst endlich nach Hause.
Daniel Maleska
|
Bildung
Wenn ich etwas in der Schule lerne,
habe ich sehr viel Spaß.
Ich gehe zur Schule gerne,
trotzdem verspüren manche Schüler Hass.
In der Schule macht man auch mal ein Experiment,
das jeder natürlich kennt.
In der Schule bekommt man viele Aufgaben,
die vielleicht nicht alle haben.
Wenn es schellt und die Schule ist aus,
fahre ich ganz schnell nach Haus.
Am nächsten Tag fängt die Schule von neu an
und dahin kommt jedermann.
Dennis Behlau
|
Schule
Gefangen im Raum,
während die Außenwelt sich vergnügt,
Gemeinsam mit Menschen dort,
wo nur Konkurrenzkampf herrscht,
wer fällt oder aufsteigt.
Gezwungen zu arbeiten:
Konzentrieren, Melden, Lernen,
Gepaukt ohne Ende,
und am nächsten Tag dasselbe.
Ein harter, lustiger Weg,
der aber am Ende doch weicht:
Bildung, Erfolg und Geld,
das alles zu erreichen,
muss man wollen und wagen,
Warum nicht?!
Ekzona Ilazi
|
Erster Schultag
Ist das nicht toll?
Nein, ist es nicht.
Bald beginnt dein wahres Leben.
Nein, bald endet es.
Willst du ihn nicht betreten?
Nein, dort ist keine Tür.
Setze doch bitte deine Maske auf.
Nein, ich fürchte doch Lügen.
Wie war es denn?
Es hörte nie auf.
Mach nicht so ein trauriges Gesicht.
Ich habe mein Gesicht verloren.
Kristijan Jambrosic
|
Tag für Tag
Früher war es anders
mir hat das Lernen Spaß gemacht
war gerne in diesem Gebäude
hab mich Tag für Tag neu gefreut
Mittlerweile ist es anders
Tag für Tag zwinge ich mich hier hin
Laufe Tag für Tag alleine
in der Morgensonne
dieser endlose Gang
doch wissen tun wir nicht,
ob es was überhaupt für die Zukunft bringt
Anonym
|
Schultag
Ich stehe vor dem Gebäude
alt und neu
obwohl ich mich nicht wirklich auf die Schule freu'
doch selten was versäume.
Als die Schelle bimmelt
knallen die Türen
der Lehrer kommt mit seinen Allüren
weil es sonst nur so von Schülern wimmelt.
Gute Laune in der Pause
oder schlechte wegen Streit
bei manchen eine große Sause
keiner ist für was bereit.
Als der Gong ertönt:
die Schule ist aus
alle sind wieder versöhnt
und gehen nach Haus.
Anonym
|
Schule
Ich mach mich morgens auf den Weg,
und ich weiß ich komm wie immer zu spät.
Warte dann auf den Bus,
heute hab ich keine Lust.
Schaue auf den Stundenplan, oh nein Mathe,
hab total vergessen was ich auf hatte.
Ich komme zu spät zum Unterricht,
doch der Lehrer hat's nicht mitgekriegt.
ja die 1.stunde ist vorbei,
und ich geh am Vertretungsplan vorbei,
die 3.Stunde frei.
Ja dann ab in die nächste Stunde,
hab ich Bio oder Erdkunde?
In der Pause geh ich nach Lidl hin,
jeder kennt mich da weil ich Stammkunde bin.
Und so vergeht die Hälfte des Tages,
aber das war noch nicht alles.
Im Großen und Ganzen gefällt‘s mir in der Schule,
da ich es mir nicht selber aussuche.
Mokhtar
|
ANFANG
Irgendwann,
fängt alles an
Irgendwann,
lernte ich lese
Irgendwann,
lernte ich rechnen
Irgendwann,
lernte ich neue Freunde kennen
Irgendwann,
lernte ich, dass gute Noten wichtig sind
Irgendwann,
lernte ich den Umgang mit schlechten Noten
Irgendwann,
lernte ich, dass Lehrer auch nur Menschen sind
Irgendwann,
lernte ich hassen
Irgendwann,
fing alles an
Kim Bischoff
|
Irgendein Gedanke
Irgendwo.
Sitz ich im Unterricht
Irgendwas.
Brauch ich in meiner Zukunft
Irgendwer.
Bringt mich zum Lernen
Irgendwie.
Halt ich das hier durch
Irgendwann.
Kehren meine Gedanken zurück
Sabrina Simons
|
Gefangen-Frei
Schwarz und Weiß
Gefangen und doch frei
eine riesen Chance
trotzdem Sehnsucht
hinter Gittern ausharren
und im Lande der Möglichkeiten sein
wie im Gehege
und doch ein Vogel
Wasser des Lebens
da wo man nicht will
wie ein Kreis
ohne Ende
Tag für Tag.
Michel Klar
|
Schule
Freiheit, ein Wunsch von vielen Schülern,
sie bindet uns, macht uns zu Brüdern. I
ch sitze nun in diesem Gebäude,
jedoch macht sie mir keinerlei Freude.
Sie war ein Ort, der verband,
Menschen aus jeglichem Land.
Hohe und tiefe Momente
waren wie Flut und Ebbe.
Wie ein tobender Sturm auf dem Meer,
es wurde klar wie ein neues Glas.
Sie veränderte mein Leben,
die Zeit ließ wachsen mein Streben.
Wissen wird unterrichtet,
neue Leben errichtet.
Stress ist allgegenwärtig,
doch macht er mich nicht fertig.
Es bildet ein Sprungbrett in die Zukunft,
sie lehrte mich stets höre auf Vernunft.
Anonym
|
Schule
Die Schule ist ein Ort um Wissen zu schaffen,
um kleine Kinder zu klugen Leuten zu machen.
Junge Menschen, die nach Wissen streben,
die auch sonst viele Dinge zusammen erleben.
Meistens sind etwa 30 Kinder in einer Klasse,
meiner Meinung nach ist das zu viel Masse.
Es ist laut, es ist unruhig, viele sind unkonzentriert,
manchmal ist sogar der Lehrer verwirrt.
Es werden Bücher gelesen und Arbeiten geschrieben,
in der ersten Stunde werden vor Müdigkeit die Augen gerieben.
Den Stoff zu lernen gehört zum täglich Brot,
manche Aufgaben bringen selbst den besten Schüler in Not.
Auch wenn es kein Ort ist, zu dem man gern geht,
ist die Schule der Grund, warum man morgens aufsteht.
Die Schule zu schaffen und was für den späteren Beruf zu tun,
das sind die Gründe, warum wir nicht mehr ausruhen.
Vielleicht kann man die Schule mit der Sonne vergleichen,
beginnt der Sonnenaufgang wird man ihr entweichen.
Nun versucht man seine Karriere zu starten,
und braucht nicht mehr auf das Schellen zu warten.
Rene Frydrysiak
|
(Ohne Titel)
Die Hand zittert, doch
es gelingt
schön schnell zu schreiben.
Nicht mehr viel Zeit. Der Schädel
brummt. Hilfe naht aus der Tasche,
etwas Nervennahrung.
Die Uhr tickt. Der Mülleimer
füllt sich. Die Hände schwitzen. Der Schädel
leer.
Ich kann nicht mehr!
Karsten Mainusch
|
(Ohne Titel)
Hinter Gittern,
wie soll ich das schaffen?
Klausurstress muss vorbereitet sein.
Sonnenlicht und ein Frühlingmorgen,
wie in der Buchhandlung!
Ein Spazierweg in der Sonne
– Zeitdruck und Unmöglichkeit
Ein kahler Baum steht vor der Tür
– Schreibtische spiegeln die Lernarbeit wieder
Soviel auf einmal
Nur Termine!!!
Nuray Sak
|
(Ohne Titel)
Morgen wird Klausur geschrieben
heute ist noch viel zu tun
denn ohne Fleiß
kein Preis
viel wird gelernt
bis in den Abend hinein
Jetzt ist es soweit
an einem schönen Frühlingsmorgen
viel wird geschrieben
die Sonne lacht
denn wo Schatten ist
da ist auch Licht
Nora Eichhorst
Die Sonne scheint am morgen
ich habe keine Lust mehr zu lernen
Ein blauer Himmel , eine blaue Laterne
doch zu wenig Freizeit bei all den Klausuren
Ohne Langenscheidt wäre ich aufgeschmissen
Nervennahrung gehört zum Lernen
Ein leerer Schulhof ,
am Ende hat es alles nichts gebracht
Patricia Kommander
|
Schule
Gefangen in einem winzigen Raum
Und jeden Tag zur Konkurrenz gezwungen
Stetig wird um Siege gerungen
Aber die Fantasie hält sich im Zaum.
Da draußen herrscht gähnende Leere
Nur die Lieder der Vögel erklingen
Und gern finge ich auch an zu singen
Denn Natur und Freiheit ist was ich begehre!
Bald werden wir in die Zukunft starten
Dann werden uns Geld und Ruhm erwarten
Und Freiheit wird zum Greifen nah!
Doch wenn wir unser Leben selber lenken
Werden wir traurig zurückdenken
Wie schön es damals doch war!
S.
|