Am 25. März 2014 war der Tag gekommen, dem wahrscheinlich jeder Schüler des Latein GKs der Stufe Q2 unter der Leitung von Fr. Dr. Brauer-Kobusch entgegen gefiebert hatte.
Die Studienfahrt in die italienische Hauptstadt, in das Zentrum einer der größten Hochkulturen der Antike – Rom, begann.
Anfangs schon in der 5. Klasse wird die besagte Romfahrt versprochen, um als Äquivalent für die Parisexkursionen der Französischkurse zu dienen. Und es wäre nur untertrieben zu sagen, dass kein Schüler, der das Fach Latein bis zum mehr oder weniger bitteren Ende – dem Abitur – gewählt hat, dieses Ziel je aus den Augen verlor.
Nach langen Besprechungen wurde dann der Termin in das Frühjahr dieses Jahres gelegt und schließlich auch realisiert.
Doch gleich zu Beginn ein Dämpfer für den ganzen Kurs. Natürlich ist die Vorfreude auf all die Sehenswürdigkeiten der größte der Faktoren, die in der ganzen Klasse schon früh Aufregung und Fernweh auslösten. Jedoch wollte man wohl die genannten Sensationen verschiedener Epochen des römischen Reiches schon lieber bei Sonnenschein, als bei Nieselregen und Kälte erkunden und studieren.
Doch da spielte der Wettergott nicht mit, und es kam wie es kommen musste. Gleich bei der Ankunft am Flughafen in Rom lachte uns eine charmante Front aus Gewitterwolken an.
Doch da der Kurs dem untypischen nicht südländischen Wetter trotzte, wies Sol Jupiter in seine Schranken zurück und belohnte uns schließlich am letzten programmgefüllten Tag mit wunderschönem Wetter und überaus angenehmen Temperaturen.
Die mehrtägige Tour durch Rom begleitet von den fachkompetenten Fremdenführern Herrn Luxem und Fr. Dr. Brauer-Kobusch ließ zwar nicht viel Freizeit im Nachmittagsbereich, aber auch keine Lücken in der Vielfalt von Spuren, die das römische Volk hinterlassen hat.
Natürlich wurden auch weitere Wünsche der Schüler, wie zum Beispiel eine Besichtigung des Petersplatzes/-Doms nicht ignoriert und in den Zeitplan integriert.
Die berühmten Ruinen sowie auch Bauwerke wie der Trevi-Brunnen, das Kolosseum, das Forum Romanum, der Ara Pacis uvm. formten nach und nach mit jedem Tag mehr ein Bild des antiken Roms in den Köpfen der 16 Schüler und trugen dazu bei, dass nun nicht mehr nur die im Unterricht besprochenen Texte die Vorstellung von dem Leben zwischen Tempeln, Kurien und Thermen erzeugen mussten.
Es bleibt zu sagen, dass beide Seiten, sowohl Lehrer, als auch Schüler die Fahrt als äußerst angenehm empfanden und fast keine Verbesserungen angemerkt werden könnten.
Für die Zukunft ist zu wünschen, dass auch zahlreiche Lateinkurse nach uns die Möglichkeit bekommen, diese großartige Stadt zu besichtigen.